Migräne

Akupunktur ist ein Thema an dem sich die Geister scheiden. Für viele ist es Blödsinn, andere schwören darauf. Was ist Akupunktur aber eigentlich? Akupunktur ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung werden Nadeln in den Körper gestochen, wobei die zu punktierende Stelle durch das Krankheitsbild ganz genau festgelegt ist. Akupunktur bei Migräne hilft, soviel ist mittlerweile medizinisch erwiesen.
Bei der Akupunkturtherapie spricht man von einer Heilkunde und nicht von Medizin, weil die Ursache die Blockade der Lebenskräfte ursächlich aufgelöst wird. So sind die Erfolge der Akupunktur nachhaltig, sehr oft haben die Patienten dauerhaft keine Migräneanfälle mehr. Man kann hier also von Heilung sprechen.

Die Akupunktur nach allen Regeln der Kunst verläuft schrittweise und beinhaltet weitere Faktoren und therapeutische Modalitäten, die hier aufgeführt sind:

1. Wichtig ist, dass der Patient nach dem Setzen der Nadeln, also während der Liegezeit, sich entspannt, und mit seinen Empfindungen nach innen geht. Der Fokus der Aufmerksamkeit sollte von der Außenwelt nach Innen zu seinen Gefühlen und inneren Empfindungen gerichtet sein. Dies setzt ruhige Räume voraus, offene Kabinen sind unangebracht.

2. Auch die Länge der Liegezeit von 20 – 30 Minuten ist entscheidend für die Wirksamkeit der Therapie.

3. Die ausreichende Anzahl von Sitzungen sowie eine adäquate Behandlungshäufigkeit meistvon 2 Sitzungen in der Woche, die von der Schwere und Chronizität der Erkrankung und der Art des Störungsmusters abhängt, ist wesentlich für die Nachhaltigkeit der Wirksamkeit.

4. Auch die individuelle Reaktionsfähigkeit des Patienten, die vom Konstitutionstyp abhängt, ist essentiell für die therapeutische Wirksamkeit. Patienten, die sich leicht entspannen können oder gute Fähigkeiten zur Introversion zeigen, brauchen z. B. deutlich weniger Sitzungen für eine nachhaltige Therapiewirkung.


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